Anforderung an ein methodisch nachhaltiges Shopfloor Management System bei der SABAG AG

Die Anfänge der SABAG-Gruppe gehen zurück auf das Jahr 1913, als Otto Jordi in Biel eine Handelsfirma für Baumaterial gründete. Aus dieser Firma, der Baumaterial AG Biel, entwickelte sich die SABAG-Gruppe, heute die grösste schweizerische Familienunternehmung im Baustoffhandel.

Die ursprüngliche Baumaterial AG Biel expandierte 1939 in den Sanitärhandel und eröffnete die erste permanente Sanitärausstellung in Biel.
Schon kurz nach der Expansion in den Sanitärfachhandel führte die SABAG im Jahr 1948 die ersten vollautomatischen Waschmaschinen in der Schweiz ein. Im Jahr 1955 wurde die erste Küchenausstellung in Biel und 1968 die eigene Küchenfabrik in Nidau eröffnet.
1974, in den Rezessionsjahren, entwickelte die Küchenfabrik das Badezimmermöbel-Programm Sabella, das seither produziert, ständig weiterentwickelt und in allen Firmen der SABAG-Gruppe erfolgreich verkauft wird.

2014 wurde der strategische Entscheid gefallen, den Produktionsstandort Schweiz zu stärken und die Produktionsvolumen deutlich zu steigern. Die Lieferzeiten sollten spürbar unter den branchenüblichen Fristen liegen. Alle angestrebten Ziele waren unter dem Kundenfocus einer Termintreue von mindestens 99% zu erreichen. Der Ansatz des Shopfloor Managements in Verbindung mit Lean Aktivitäten wurde von der Geschäftsführung innerhalb von 6 Monaten erfolgreich und nachhaltig umgesetzt.

Im Vortrag auf dem V. Syposium Change to Kaizen in Mannheim – hier als Videomitschnitt –  berichtet Betriebsleiter Bruno Moser mit Holger Illing über die Meilensteine und die Herausforderungen des Change to Lean bei der SABAG AG/SE.

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