About Dr. Andreas Zeuch

In Deutschland gibt es 2,2, Millionen kleine und mittlere Unternehmen. In fast allen herrscht ein traditionell starkes Hierarchiedenken.
„Unternehmensdemokratie? Fehlanzeige!“, sagt Dr. Andreas Zeuch in seinem Buch „Alle Macht für Niemand – Aufbruch der Unternehmensdemokraten!

Wenn uns in Sachen Lean, Kaizen, KVP & Co. die letzten Jahrzehnte etwas gelehrt hat, dann die Tatsache, dass Verbesserungsarbeit an sich nicht an der Tatsache scheitert, weil sich nicht alle bewusst darüber wären, dass der Prozess zu verbessern wäre.
Die „gescheiterten“ Organisationen sind über sich selbst gefallen, da sie die vorhandene Intelligenz der Mitarbeitenden einfach ignoriert und/oder die vorhandene Intelligenz nicht weiterentwickelt haben.

Zeuch schreibt und fragt in seinem Buch:
Wie sollen Mitarbeiter, die nicht Betriebswirtschaft studiert oder entsprechende Weiterbildungen besucht haben, in der Lage sein, Kennzahlen des Unternehmens zu verstehen? Wurde die [Führungskraft] mit betriebswirtschaftlichem Wissen geboren?

Wenn Sie diesen Teil des Buches aufmerksam lesen und es auf „unser Thema“ adaptieren, verstehen Sie, warum die Veranstalter des V. Symposium Change to Kaizen (bitte beachten Sie den nachfolgenden Zusatz) – Denn Organisationen werden nie besser sein als ihre Mitarbeiter Dr. Andreas Zeuch als Speaker eingeladen haben.

Ob Lean, Kaizen, KVP & Co. besser gelingt, wenn es mehr Unternehmensdemokratie gibt, ist sicherlich fraglich, doch und dies scheint eine der Botschaften von Zeuch zu sein: Die dummen, faulen und eigennützigen Mitarbeiter gibt es nicht, vielleicht vereinzelt, aber eben nicht in der Mehrheit; dies aber trifft, wenn überhaupt, auch auf das Management zu.

So schreibt Zeuch ebenfalls in seiner Publikation: „Wer von seinen Kollegen, Mitarbeitern oder Chefs positive [Verbesserungsarbeit] erwartet, hat gute Chancen, dass sich diese Erwartung [auch erfüllt]. Und weiter: „Wer dreimal, viermal oder öfter [auf Missstände hinweist] und mit seine Beiträgen gegen die Wand läuft, hört entweder damit auf, um sich keinen blutigen Schädel zu holen, oder verlässt das Unternehmen und sucht anderswo sein Glück. Wer geblieben ist und Dienst nach Vorschrift schiebt, wird wohl kaum in einem Veränderungsprozess in ein paar Wochen […] plötzlich Vertrauen fassen, dass es diesmal [wenn der nächste Berater mal wieder im Unternehmen den Staub aufwirbelt oder das Management mal wieder der Meinung ist, den Prozess erneut zum Sklaven einer auf dem letzten Kongress propagierten Methode zu machen,] ernst gemeint ist [mit dem Einbringen eigener Ideen].

Sofern Sie Dr. Andreas Zeuch live erleben möchten, dann können Sie dies auf dem V. Symposium Change to Kaizen am 26. + 27. Oktober 2016 im TECHNOSEUM – Landesmuseum für Arbeit und Technik in Mannheim.

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