Die #Berater – FiS | Ein Erlebnisbericht

Ein lauer Winterfreitag in Mannheim gegen Mittag, die Teilnehmer treffen ein am Ort des Geschehens. Größtenteils kennt mensch sich, wenn nicht bereits persönlich, so aber doch über die sozialen Netzwerke. Die „Neuen“ sind in gelöster Stimmung – einer Mischung aus Vorfreude, Neugier und Freude des Zusammentreffens – zügig integriert.

 

Nun geht es los: Der Moderator (er wird in diesem Bericht noch mehrfach auftauchen und daher künftig M genannt) erklärt den TeilnehmerInnen (TN) den Aufbau und den Ablauf der Simulation. Nach einer kurzen Denkpause und anschließender Frage sowie Antwortsession beginnen dann „die Spiele“.

Hintergrund: In der Simulation wird die Fabrikation eines echten Produktes in einem echten Unternehmen mit einem echten Kunden nachgestellt.

Spiele in dem Sinne, dass wir Teilnehmer der Berater-FiS die erste Simulation offensichtlich noch sehr verspielt angehen – es wird viel gelacht, gespöttelt und manches nicht ganz so eng gesehen …

Leider kommt es dann zu der Auswertung dieser Runde durch M – was er da ans Flipchart malt, ist nicht schön und die Kommentare dazu auch nicht wirklich aufbauend – das „Unternehmen“ ist so nicht überlebensfähig.

Eine erste Zäsur: Beim anschließenden Kaffee ist das alles nimmer so ganz spielerisch …

Nach dem Kaffee kommt dann die nächste Aufgabe durch M:

Macht den Prozess besser – Ihr habt 2 Stunden,  hierzu Prozesse zu finden / zu entwickeln …

Im „richtigen“ Leben mit genügend Zeit kommt an dieser Stelle jetzt der Team –Building –Prozess. Dem war nicht so: Forming komplett übergangen und nahezu sofort im Storming gestartet, war das Norming dann auch was schwierig – zwei Gruppen haben aneinander vorbei gearbeitet – aber doch irgendwie das gleiche Ziel im Auge gehabt – wie dem auch sei …

In der Performing – Phase – sprich in der zweiten Simulationsrunde – waren die Leistungen besser und alle glücklich … bis auf M! Im Nachhinein zu Recht – zu dem Zeitpunkt mit Tötungsphantasien erlebt.

Nach der ernüchternden Retro ging es dann zum gemeinsamen Essen und Wundpflege – wobei der/die eine oder andere längeren Pflegebedarf hatte …

Beginn Tag 2: Reflexion von Tag 1 mit erstem Erkenntnisgewinn; allerdings auch mit der Gewissheit des Scheiterns und je nach Pflegebedarf wenigen Ideen.

Nach der Retro dann M mit DER Aufgabe an das Team: Kundenanforderung / Ressourcenlage / Rahmenbedingungen haben sich geändert – bastelt was!

Trotz zwei, drei guter Ansätze fallen wir sehr schnell wieder in alte Muster zurück, bis dann M eingreift und mit gezielt gesetzten Impulsen die Denkschemata des Teams verändert.

DENKMUSTER AUFBRECHEN

Das tut weh – im Kopf, im Bauch und im Gefühl – ganz persönlich wird aus LUIGI, der nachrangigen Laufkraft, plötzlich der Prozesseigner, der auch noch Entscheidungen treffen soll …

Nun gut, die Truppe hat das Storming sowie die Pflege recht gut überlebt und wird zum Team. Und Luigi „macht sein Ding“ unter der Berücksichtigung ALLER Einwände der Teammitglieder.

Was soll mensch sagen – die Performance in der 3. Simulationsrunde liegt bei allen KPI bei 100% – im richtigen Leben natürlich nicht zu schaffen – jedoch M wollte ja auch ein Erfolgserlebnis.  😉

Fazit:

Für mich eine der lehrreichsten Veranstaltungen, die ich jemals besucht hab, steile Lernkurve, ganz tolle Mitstreiter und vor allem: breche mit (D)Meinen Denkmustern!!

Autor: Dirk Rosenkranz

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