Herausforderungen bei der Einführung einer Lean Kultur an einem Fertigungsstandort in China

Irina Runte ist Lean Managerin und hat für einen deutschen Maschinenbauer die leane Kultur an einem Fertigungsstandort in Shanghai, China, eingeführt.
In diesem Interview spricht sie über ihre Erfahrungen in China und ihre Einblicke in die chinesische Unternehmenswelt.

„Chinesen versuchen häufig erst einmal, eine Bindung zu jemandem aufzubauen. Sie stellen auch sehr persönliche Fragen, die wir so nicht gewohnt sind. Wenn man offen ist und sich über gewisse Themen zu der persönlichen Situation austauscht, erleichtert das die weitere Vorgehensweise.“

Ihre größte Herausforderung war die sprachliche Barriere.

„Bei einer Lean Einführung muss man viel kommunizieren und wenn man sich dann nicht versteht, verlängert das den Prozess.“

Aber als die Mitarbeiter anfingen, sich in Workshops zu Themen zu äußern und die Einführung eines Team Improvement Boards beschlossen wurde, da merkte sie, dass ihre Geduld sich gelohnt und sie etwas bewirkt hatte.

Ihr Resümee:

„Die kulturellen Unterschiede und die Unterschiede in der Arbeitsweise sind wirklich nicht zu unterschätzen. Man braucht sehr viel Geduld und gegenseitiges Verständnis.“ Aber sie würde jederzeit wieder nach China gehen, „weil es eine unheimlich spannende Zeit war und ich sehr, sehr viel gelernt habe.“


 

Hören Sie das ausführliche Interview mit Irina Runte zum geplanten Vortrag im Rahmen des #LATC2018 über ihre Erfahrungen als Lean Manager in China.

 

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