Lean Leadership Training – post hoc ergo propter hoc?

Das Führen von Mitarbeitenden war und ist eine der größten Herausforderungen einer Führungskraft, die diese in ihrem Unternehmensalltag zu bewältigen hat. Führungskräfte müssen zu Persönlichkeiten heranreifen – Führungspersönlichkeiten – und entwickelt werden, um Lern- und Entwicklungsprozesse bei „ihren“ Mitarbeitern täglich zu fördern.

Doch „Führungskräfte sind keine frei schwebende Charaktere, sondern eingebunden in die strukturelle Verfasstheit einer Organisation„, wie es Reinhard K. Sprenger in seinem Buch „Radikal führen“ formulierte.

Wenn eine Führungskraft beispielsweise Fehler als Chance begreift, dann ist dies sicherlich ehren- und anerkennenswert, doch werden die Mitarbeiter der Führungskraft nicht folgen und Fehler öffentlich machen, wenn das System Fehler rigoros bestraft.

In Kapitel 8 des Buches „Die KATA des Weltmarktführers“ geht Mike Rother auf die Rolle der Führungskraft bei TOYOTA ein und bezeichnet Führungskräfte in der Analogie zu Sportmannschaften als Trainer. Zu lesen ist hier u.a.: „Die primäre Aufgabe der Führungskraft bei TOYOTA dreht sich nicht um die Verbesserung selbst, sondern um die Entwicklung der Verbesserungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter.

Im Gespräch auf dem V. Symposium Change to Kaizen werden Ralf Volkmer und Gero F. Weber die Themenfelder Führung, Führungskräfteentwicklung und Mitarbeiterbindung im Rahmen auch und insbesondere vor dem Hintergrund des derzeitigen Umbruchs in das digitale Zeitalter diskutieren.
Welche Anforderungen sich daraus für Führungskräfte ergeben und welchen Herausforderungen sich der Mensch auch als Mitarbeiter gegenüber sieht.

 

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