Möglichkeiten zur Spezifizierung des Kundenwerts

Was nützt die beste Prozessverbesserung, wenn das Produkt nicht mehr nachgefragt wird? Taiichi Ohno sagte einst dazu: „The best kaizen is no kaizen“. Doch haben wir das heute schon verstanden?  Die Kernfrage, die es zu beantworten gilt: Hat das Unternehmen den Wert und die Bedürfnisse des Kunden wirklich erkannt?

Aus Sicht der Produktionswelt scheint dies schnell beantwortet. Der „Nordstern“, wie ihn Mike Rother beschreibt, steht im Fokus jeder LEAN Aktivität. Produkte müssen schneller, qualitativer und günstiger zum Kunden. Aber wie sieht es in den frühen Phasen der Produktentstehung aus, wenn Wertströme oder gar Geschäftsmodelle eines Produktes noch nicht definiert sind? Wie kann das Unternehmen die richtigen Kundenbedürfnisse ermitteln, in das Produkt einbringen und dabei Verschwendung vermeiden? Was nützt es, wenn ein Produkt im Zeit- und Kostenrahmen fertig gestellt wurde, jedoch keine Nachfrage findet?

Insbesondere Jungunternehmer, die existentiell vom Erfolg ihrer Produktentwick-lungstätigkeiten abhängig sind, haben neue Methoden – in Anlehnung an die bekannten LEAN Methoden GenchiGenbutsu, Kaizen, Teamwork, Respect, PDCA – entwickelt und bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzt.

MRadio im Interview mit Bernd Albrecht

 

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