Sind Sie ein Talking Head oder nutzen Sie schon die Macht ihrer Gefühle?

Ich kann mich noch genau an meinen Talk mit dem Berater und Autor, Daniel Goetz, erinnern. Daniel und sein Geschäftspartner waren eine Zeit lang in Nordamerika unterwegs und sind dort mit den First Nations, den Ureinwohnern des Kontinents, in Kontakt gekommen. Im Austausch mit diesen Menschen haben sie einiges für sich und die Arbeit mit ihren Kunden mitgenommen.

Daniel sagte, dass die First Nations für uns, die Menschen in den westlichen Industriekulturen, einen bestimmten Begriff benutzen. Wir sind für sie die „Talking Heads“. Ich wusste im Gespräch intuitiv sofort, was die Mitglieder der First Nations damit meinten. Vielleicht löst der Begriff ja auch bei Ihnen gerade etwas aus?

Talking Heads, das bedeutet für mich: Wir nutzen bevorzugt eine bestimmte Art der Intelligenz- nämlich die rationale, kognitive. Wenn wir ein Problem haben, dann richtet sich unsere gesamte Aufmerksamkeit auf unseren Verstand, unseren Kopf und  das Denken. Weil wir glauben, dass unser rationaler Verstand die höchste und am weitesten entwickelte Form der Intelligenz hervorbringt.

Alles andere Gefühle/Intuition und  Instinkt/Körperintelligenz sind dieser „höheren“ Intelligenz-Form untergeordnet, so glauben die meisten. Wenn wir nach Lösungen suchen, dann bedienen wir uns fast ausschließlich unseres Verstandes.

Wir stoßen mit dieser Einstellung und dieser reduzierten Art der Wahrnehmung aber immer mehr an unsere Grenzen. Wenn wir alles mit der rationalen Brille des Verstandes betrachten, dann werden Menschen zu Objekten degradiert. Entscheidungen fallen uns unnötig schwer, weil wir unserer subjektiven Wahrnehmung, unserer Intuition und unseren Instinkten nicht mehr vertrauen. Weil wir den Kontakt zu unserer inneren Stimme verloren haben.

Das macht es gerade in den heutigen Zeiten der Veränderung schwer, neue und vielleicht auch ungewöhnliche Lösungen zu finden. Weil wir alles vorab nach unseren rationalen Maßstäben bewerten und beurteilen. Maßstäben, die oft schon der Vergangenheit angehören.

Dazu kommt noch, dass die von uns verschmähten Gefühle und Instinkte ja nicht einfach weg sind. Die fristen dann in unserem Unbewussten ihr Dasein. Sie kommen als Ängste, Zweifel, Druck oder Widerstand an die Oberfläche und bremsen uns oft gerade dann aus, wenn wir versuchen neue, menschengerechtere Lösungen in die Welt zu bringen.

Um neue Lösungen zu finden ist es sehr sinnvoll sich dieses ungenutzte Potenzial zu erschließen und insbesondere seine Gefühle zu nutzen, denn sie haben wichtige Botschaften für uns.

In meiner Arbeit mit meinen Kunden sehe ich tagtäglich, welche Durchbrüche möglich sind, wenn wir einfach mal die Wahrnehmungsebene wechseln und unsere Gefühle in all unser Denken und Handeln einbeziehen. Wie ganz neue Lösungen entstehen, einfach in dem man seine Intuition anzapft. Wie die Menschen innere Stabilität und Handlungssicherheit wieder finden, weil sie ihre Gefühle nutzen und ihrer Wahrnehmung wieder vertrauen. Das gilt gerade auch für´s Business, wo ja das Primat des rationalen Verstandes besonders tief eingeprägt ist.

Deshalb möchte ich Ihnen jetzt 3 Denkanstöße mit auf den Weg geben, wie Sie den Zugang zu ihren Gefühle beleben und deren Macht und Wirksamkeit nutzen können.

  1. Erkennen Sie die Wirkung ihrer Gefühle

Eine Eigenschaft, die Talking Heads auszeichnet, habe ich schon angesprochen. Es ist die Abwertung von Gefühl/Emotion, Intuition und Instinkt und die Aufwertung des rationalen, objektiven Verstandes.

Durch diese Bewertung versuchen wir gerade unsere bedeutendsten Herausforderungen immer auf die gleiche, einseitige  Art und Weise zu lösen bzw. unsere gesamte Wahrnehmung richtet sich auf einen ganz bestimmten Ausschnitt unserer Wirklichkeit: Auf konkrete Ziele, Planung, Rationalisierung, Technik, Zahlen, Daten und Fakten. Die sollen uns den richtigen Weg weisen.

Unsere Gefühle stören dabei eher, wir erahnen zwar deren Macht. Gerade auch im klassischen Change Management wird ja immer der Einfluss der Gefühle propagiert, deren konkrete Auswirkung und das Zusammenspiel zwischen Gedanken, Bewertungen, Gefühlen als Grundlage für unser Handeln ist für die meisten doch eher diffus und wenig zu beeinflussen.  So bleibt das Thema eine unkalkulierbare Angelegenheit, der man gerne aus dem Weg geht oder die man am liebsten einfach verdrängt.

Da richten wir unsere Aufmerksamkeit, unsere Zeit und Energie doch lieber auf die uns vertrauen Lösungswege: Mehr Methoden, mehr System, mehr Messbarkeit, mehr Technik.

Gefühle, Intuition und Stimmungen, sich in eine Situation hineinfühlen, das gilt als unwissenschaftlich und dubios. Gefühle oder gar Verletzlichkeit zeigen gilt als Zeichen von Schwäche, gerade ich als Frau hätte ich mich früher nie getraut im männlich geprägten Business eine solche Angriffsfläche zu bieten.

Auch ich habe mir dieses Wissen erst in den letzten Jahren angeeignet. Vieles davon ist auch erst seit dem Ende des letzten Jahrhunderts bekannt bzw. wissenschaftlich belegt.  Auch ich wusste nicht, dass man seine Emotionen selbst regulieren kann geschweige denn wie das geht. Dass gerade meine unangenehmen Gefühle mir den Weg zu meinen wahren Bedürfnissen weisen und wie ich meine Intuition ganz gezielt nutzen kann, insbesondere im Umgang mit Ungewissheit und Veränderung.

Mittlerweile weiß ich welch große Rolle unser innerer Zustand – unser Denken, unsere Bewertungen und die damit verbundenen Gefühle auf all unsere Handlungen, unseren Erfolg und unser Wohlbefinden hat  Er bestimmt ihre Entscheidungs- und Problemlösefähigkeit und ihre Gesundheit. Ihre Gedanken bestimmen maßgeblich die Qualität ihrer Arbeit und ihre Gefühle sind die Energie mit der sie ihre Dinge in die Welt bringen. Man könnte auch sagen, dieser innere Zustand ist der Betriebsmodus aus dem heraus Sie alles tun.

Unsere Gefühle bestimmen die Qualität unserer Handlungen

Handeln wir aus Angst, Druck oder  dem Gefühl des Mangels heraus, dann hat das ganz konkrete Auswirkungen auf unser Verhalten: Wir grenzen uns von anderen Menschen und unserer Umwelt ab. Wir favorisieren Lösungen, die wir kennen und die in unser Denkmodell passen, denn wir wollen ja nicht noch mehr Unsicherheit, Mangel und  Chaos hervorrufen. Wir versuchen uns zu schützen oder uns einen Vorteil zu erschaffen indem wir gegen andere konkurrieren. Wir verschließen uns für neue Ideen oder andersartige Gedanken. Es ist das Gegenteil von Vertrauen.

Handeln wir aus Selbstvertrauen, eigener Motivation und Freude, dann fühlen wir uns automatisch verbunden mit anderen Menschen und unserer Umwelt. Wir favorisieren dann Lösungen, die uns selbst und den anderen nützen – egal ob sie in unser gewohntes  Denkschema passen oder nicht. Wir sind offen für ungewöhnliche Ideen und auch dafür mal etwas Neues auszuprobieren. Wir brauchen uns nicht zu schützen, weil uns in unserem tiefsten inneren klar ist, dass sowieso alles miteinander in Beziehung steht und unser Handeln einen Sinn hat.

Schauen Sie sich diese beiden Zustände an, können Sie sich vorstellen wie viel unserer Lebensenergie, wir tagtäglich vergeuden, wenn wir aus Angst, Druck und Mangel heraus handeln?

Das sagt die Wissenschaft über die Wirkung unserer Gefühle

Ich hatte ja schon angesprochen, dass diese Zusammenhänge mittlerweile auch wissenschaftlich belegt sind. Dazu hier ein Beispiel: Die Wissenschaft kann nämlich diesen inneren Zustand, die damit verbundenen Gefühle und deren Wirkungen auf ihr Herz, ihren Verstand und ihren Körper tatsächlich mess- und sichtbar machen.

In der Abbildung sehen Sie die Herzratenvariabilität, die aus der Herzfrequenz –  der Pulsmessung – ermittelt wird. Angenehme Gefühle wie Wertschätzung, Freude oder Gelassenheit führen zu einer harmonischen, ausbalancierten Herzratenvariabilität (siehe Abbildung rechts oben. Unangenehme Gefühle wie Ärger, Frustration oder Ohnmacht erzeugen ein chaotisches Muster (Abbildung links oben). Den Zustand in Balance nennen die Wissenschaftler übrigens Herzkohärenz.

Dieses  „Informationsmuster“ wird von unserem Herzen, genauer ausgedrückt unserem Herzgehirn, an unser Kopfgehirn gesendet.  Die beiden Gehirne stehen in einem ständigen Austausch und beeinflussen sich gegenseitig. Das bedeutet: Es werden entweder harmonische oder chaotische Signale an unser Kopfgehirn übermittelt. Die Qualität der Botschaft beeinflusst unser Denken und  Handeln. Oder anders ausgedrückt: Unser Gehirn und unser Körper reagieren auf die emotionalen Botschaften unseres Herzens.

Stehen wir unter Druck und Stress und die damit einhergehenden unangenehmen Gefühle wie Ärger, Wut oder Hilflosigkeit, werden Stresshormone ausgeschüttet. Die Folge ist: Wir bleiben in unproduktiven Gedankenschleifen hängen und suchen nach Sicherheit und Ordnung. Unsere Wahrnehmung und unsere Denkfähigkeit sind stark eingeschränkt.

Sind wir in einem inneren Zustand,  bei dem wir angenehme Gefühle wie Freude, Gelassenheit oder Wertschätzung empfinden,  sind wir offen, kreativ und kooperativ. Unsere Wahrnehmung erweitert sich, wir sehen viel mehr Handlungsmöglichkeiten und wir können klar und konzentriert denken.

Meinen Kunden ist das meist überhaupt nicht bewusst, weil sie im Verlauf des Tages selten darauf achten, wie sie sich fühlen. Deshalb spüren Sie auch nicht, wie eklatant sich das auf ihr Denken und ihre Handlungen auswirkt. Sie kommen gar nicht auf die Idee, dass dies ein starker Hebel zu größerer Handlungsfähigkeit sein könnte, den sie zudem auch noch selbst in der Hand haben.

Sie bemerken es erst, wenn sie die Zusammenhänge erkennen, ihre subjektive Wahrnehmung einschalten, auf ihren inneren Zustand achten und diesen ernst nehmen. Dann bemerken Sie, wie wichtig es ist, diesen inneren Zustand regulieren, also quasi selbst einstellen zu können.

Das ist dann der Startschuss, der Auslöser für alle weiteren Erkenntnisse und Veränderungen, der erste Schritt raus aus dem Zustand eines Talking Head.

  1. Gefühle müssen gefühlt und nicht nur gedacht werden

Ein Merkmal der „Talking Heads“ ist, dass sie Gefühle oft nur denken, anstatt sie wirklich in ihrem Körper zu fühlen. Ich kannte diesen Unterschied auch nicht, bis ich durch meine Arbeit darauf gestoßen bin.

Nehmen wir beispielsweise das Thema Wertschätzung. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie oft ich höre, dass Wertschätzung unheimlich wichtig ist, dass man seine Mitarbeiter, Kollegen, Kunden und/oder Geschäftspartner wertschätzen sollte. Trotz dieses einfachen Zusammenhangs, der ja irgendwie einleuchtend ist, fühlen sich jede Menge Menschen nicht wertgeschätzt. Anders ausgedrückt: Wissen und Wirklichkeit fallen stark auseinander.

Durch all die Erfahrungen, die ich im Rahmen der Arbeit mit meinen Kunden mache, wurde mir immer klarer: Wir leiden nicht an mangelndem Wertschätzungs-Denken, also der Wertschätzung, die in unserem Verstand – in unserem Kopf – stattfindet bzw. von uns gedacht wird. Wir leiden an mangelndem Mitgefühl, weil wir diese Wertschätzung oft gar nicht in unseren Herzen und in unserem Körper fühlen. Talking Heads, eben.

Auch hier habe ich wieder ein Bild für Sie, das dieses Dilemma sehr deutlich werden lässt.

Unser Herz erzeugt ein elektromagnetisches Feld, das  mit den heutigen Messmethoden bis zu zwei Metern außerhalb unseres Körpers noch messbar ist. Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass dieses elektromagnetische Feld die Gehirnströme anderer Menschen beeinflusst.

Jetzt denken Sie noch mal an die beiden inneren Zustände – den durch unangenehme Gefühle ausgelösten Stressmodus  und die durch angenehme Gefühle geprägte Kohärenz  – zurück und schauen sie die beiden verschiedenen Muster der Herzratenvariabilität an. Das eine harmonisch, und in Balance, das andere chaotisch.

Jetzt stellen Sie sich vor, das Gefühl der Wertschätzung und sein zugrundeliegendes harmonisches Muster wird auf diesem elektromagnetischen Weg übermittelt – aber eben nur dann wenn Sie es in ihrem Körper und ihrem Herzen auch tatsächlich fühlen. Nur dann erzeugt es ein kohärentes, harmonisches Informationsfeld und nur dann kann es auf diesem Weg beim anderen auch tatsächlich ankommen und wirken. Egal was Sie gerade sagen.

Wenn also Gefühl und Verstand nicht im Einklang sind, wenn Sie Gefühle denken und sie nicht gleichzeitig auch fühlen, dann spürt der andere diese Diskrepanz. Das hat Auswirkungen auf sein Vertrauen zu Ihnen, wenn vielleicht auch nur unbewusst.

Denken Sie mal nach, ob Ihnen nicht vielleicht Situationen einfallen, in denen es genauso war. Sie haben etwas anderes gefühlt, als ihr Gegenüber Ihnen gesagt hat. Sie kennen dieses diffuse Unbehagen, diese innere Irritation, die dadurch entsteht, wahrscheinlich auch.

Das macht sehr deutlich, wie wichtig es ist, gerade auch im Business diesen inneren Zustand des „Talking Heads“ um ein bewusstes Fühlen zu erweitern. Damit ihre Botschaft authentisch ist und auch so wirkt.  Bei meinen Kunden jedenfalls löst dieses Bild  gerade beim Thema Wertschätzung große  AHA-Erlebnisse aus  – egal ob es dabei um die Wertschätzung für sich selbst oder für andere geht.

  1. Jeder kann bei sich selbst beginnen

Ich hoffe, meine bisherigen Ausführungen haben deutlich gemacht, dass es nicht zuträglich ist, wenn die westliche Welt bzw. die dort lebenden Menschen weiterhin in diesem Zustand der „Talking Heads“ stecken bleiben.

Die entsprechende Erweiterung unserer bewussten Wahrnehmung, um unsere Gefühle und Körperwahrnehmungen ist dringend erforderlich, wenn wir den nächsten Schritt bewältigen wollen und eine neue, menschenwürdigere Qualität unserer Arbeitswelt erreichen möchten. Ich selbst bin überzeugt davon, dass wir – nicht nur in der Wirtschaft – genau vor diesem entscheidenden Schritt auf ein neues Level unseres Bewusstseins stehen.

Wenn Sie sich meine Ausführungen noch mal ansehen, dann wird klar, dass jeder bei sich selbst anfangen kann, ja sogar muss. Denn die Qualität ihres inneren Zustands zu erhöhen, das können nur Sie selbst. Nur Sie haben einen direkten Einfluss auf ihr eigenes Mindset – auf ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Urteile und ihre Bewertungen.

Sie haben es in der Hand, daran etwas zu verändern, auf diese Weise Verantwortung zu übernehmen und  ihren Einfluss geltend zu machen. Verschwenden Sie ihre Zeit und Energie nicht länger damit, andere dazu zu bringen etwas ganz bestimmtes zu  tun oder ihren Erwartungen zu entsprechen. Fangen Sie damit an, sich selbst so zu unterstützen, dass Sie  stark und gesund im Berufsalltag stehen und all das schaffen, was Sie sich wünschen. Dann stecken Sie andere automatisch mit ihrer Begeisterung und ihrer aufbauenden Stimmung an.

All diejenigen, die jetzt anfangen möchten, ihren persönlichen Denk- und Gefühlsmustern und den damit verbundenen Wirkungen auf die Spur zu kommen, möchte ich zu meinem kostenfreien Webinar

Vom Chaos zum Selbstvertrauen
Wie stark ist ihr Mindset für die stürmischen Zeiten der Veränderung

am 27. April einladen. Über diesen Link/diese Seite können Sie sich ihren kostenfreien Platz reservieren: http://projektmanagement-plus.de/lp-vom-chaos-zum-selbstvertrauen/

Es lohnt sich für alle, die mit Druck, überzogenen Erwartungen und endlosen, unproduktiven Gedankenschleifen Schluss machen möchten.

Herzlichst, Martina Baehr

Über Martina Baehr 2 Artikel
Martina Baehr ist freiberufliche Projektleiterin, Trainerin und Coach und Inhaberin von Projektmanagement plus – Mit dem richtigen Mindset zum Projekterfolg. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist es, Projektmanager und Führungskräfte dabei zu unterstützen, erfolgreich und gelassen mit Veränderungen im Berufsalltag umzugehen und mehr Souveränität und Handlungssicherheit im Projektalltag zu entwickeln. Martina Baehr arbeitete in verschiedenen mittelständischen Unternehmen als Projektleiterin sowie als Abteilungsleiterin für die interne Prozess- und Systemberatung und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Leitung großer Reorganisations- und IT-Projekte.
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