Wie Sie mit Wertstromdesign Ihre Produktion systematisch optimieren.

Wertstromdesign – Die Fabrik schlank machen

Traum eines jeden Produktionsleiters ist die wohlgeordnete Fabrik, in der alles genau nach Plan läuft. Daher wurden ihm die PPS-Systeme erfunden. Basierend auf Bedarfsprognosen, erlauben intelligente Software-Lösungen eine Produktionsplanung, die auch vor hoher Komplexität bei den Produktionsprozessfolgen nicht zurückschreckt. Das Kapazitätsangebot wird berücksichtigt, Eilaufträge werden eingepflegt, Losgrößenwerden optimiert. Die turbulente Realität lehrt jedoch leider meist, dass diese Planwirtschaft nicht richtig funktioniert.
Trotz hohem Steuerungsaufwand werden Termine nicht eingehalten, die Fertigstellung offener Aufträge kann nicht zuverlässig prognostiziert werden, die Fabrik ertrinkt im Material und die Terminjäger bekommen Urlaubssperre. Der Traum wird zum Alptraum. Lean Management heißt Vermeidung von Verschwendung. Die schlanke Fabrik braucht ein schlankes Auftragsmanagement.
Hier setzt nun die systematische Anwendung der zehn Gestaltungsrichtlinien des Wertstromdesigns als Schlüsselmethode zur Produktionsoptimierung an.

Bei der Fabrikplanung sollte vor Fixierung des Layouts immer eine Produktionsoptimierung mit der Wertstrommethode durchgeführt werden. Die Wertstromanalyse zeigt Verbesserungspotentiale hinsichtlich Durchlaufzeit und Leistung. Die konsequente Umsetzung des mit den zehn Gestaltungsrichtlinien abgeleiteten Soll-Konzepts erlaubt schließlich die systematische Gestaltung einer schlanken, materialflussorientierten Fabrik.

Dr. Klaus Erlach – LeanAroundTheClock2016

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